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Stoffwechsel

Auf unserer Stoffwechselstation werden vor allem übergewichtige Kinder und Jugendliche sowie solche mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) behandelt.

Nicht nur die Anzahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher steigt in Deutschland seit Jahrzehnten kontinuierlich, auch das Ausmaß der Übergewichtigkeit nimmt immer weiter zu. Mittlerweile werden 15 % aller Kinder und Jugendlichen als übergewichtig eingeschätzt. Mehr als 6 % leiden unter einem krankhaften Übergewicht (Adipositas). Die Folgen sind Störungen des Fett- und Zuckerstoffwechsels, Bluthochdruck, orthopädische Erkrankungen und psychische sowie soziale Beeinträchtigungen.

Es hat sich gezeigt, dass viele Familien für die langfristige Besserung dieser Situation intensive Hilfe benötigen, wie sie im Zusammenspiel von ambulanter Betreuung und stationärer Rehabilitation gut möglich ist.

Aber auch andere Erkrankungen des Stoffwechsels, wie z. B. die Zuckerkrankheit nehmen in ihrer Häufigkeit weiter zu und können aufgrund ihres chronischen Charakters die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen und zu Folgeerkrankungen führen. Auch hier stellt die stationäre Rehabilitation einen wesentlichen Baustein zur erfolgreichen Bewältigung der Erkrankung im Alltag dar.


Im Einzelnen werden folgende Erkrankungen in unserem Hause behandelt:

  • Übergewicht, Adipositas, Adipositas permagna
  • Adipositasassoziierte Erkrankungen: Metabolisches Syndrom, gestörte Glucosetoleranz, Diabestes mellitus Typ 2, arterielle Hypertonie, PCO-Syndrom, orthopädische Folgeerkrankungen (Epiphyseolysis capitis femoris, Genua valga, Knick-Senk-Spreiz-Füße, Haltungsstörungen, Rundrücken, Skoliose
  • Sekundäre Form der Adipositas, wie z. B. das Prader-Willi-Syndrom und andere syndromale Erkrankungen
  • Diabetes mellitus Typ 1, Diabetes mellitus Typ 2 sowie Sonderformen (Typ 3-Diabetes)

Die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1 erfolgt vor allem nach häufigen Stoffwechselentgleisungen und bei schwer einstellbarem Stoffwechsel zur Wiederholungsschulung und Verbesserung der Wahrnehmung, unmittelbar nach Diagnosestellung des Diabetes zur Erstschulung, zum Kennenlernen neuer Therapieformen wie Insulin-Pumpentherapie und kontinuierliche Blutzuckermessung und zur Bearbeitung psychosozialer Probleme im Zusammenhang mit Diabetes. Schwerpunkte der Schulung sind die Verbesserung der Selbstständigkeit und der Lebensqualität sowie souveräner Umgang mit verschiedenen Anpassungssituationen im Alltag.

Zur optimalen Gestaltung des Behandlungserfolges versuchen wir, altersübereinstimmende Gruppen zusammenzustellen und so über das Gruppenerlebnis die Nachhaltigkeit des Aufenthaltes zu verbessern und die Akzeptanz der Erkrankung zu erleichtern. Zusätzlich erfolgen Elternschulungen.

Wir freuen uns auf Ihren Aufenthalt und hoffen, dass dieser Beitrag erste Fragen im Zusammenhang mit der Rehabilitation beantworten kann.

Bis bald